Ein Kloster mit reicher Geschichte

20.01.2013 | 00:00
ein-kloster-mit-reicher-geschichte

Bereits 1020 lange Jahre sind seit der Zeit vergangen, als es zur ersten Weihung des Klosters Brevnov (993 u. Z.), des ältesten Männerklosters in Böhmen kam. Laut Legende entstand der Gedanke, dieses Kloster für die Jagd zu bauen, als sich Fürst Boleslav II. und der Bischof Adalbert begegneten. So beginnt die lange Geschichte des Ortes, der 1991 gemeinsam mit dem Margareten-Garten(Markétská zahrada) zum Nationalen Kulturdenkmal der Tschechischen Republik erklärt wurde.

Die ersten Mönche – Benediktiner – kamen wahrscheinlich aus Rom, der historisch erste Abt des Klosters wurde Anastasius. Ein bedeutender Abt war auch Stephan Rautenstrauch (1734–1785), der sich erheblich für die Reformation der Hochschulen oder der Juristen- und Priesterausbildung engagierte. Es ist durchaus möglich, dass es auch aufgrund seines Bemühens in der Regierungszeit von Josef II. (1741–1790) nicht zur Au ösung des Klosters kam.

An der Außenwand der Kirche  nden wir das gotische Grabmal des seligen Einsiedlers Gunther. Zu den bedeutenden Räumen innerhalb des Klosterkomplexes gehören der Prälatensaal (Tereziánský sál), die hiesige Bibliothek wie der unlängst rekonstruierte und der Ö entlichkeit zugänglich gemachte Untergrund. Der barocke Garten ist frei zugänglich und neben dem Alten Konvent ist auch der ehemalige Abteipavillon Vojteška mit Orangerie erwähnenswert, der von Kilian Ignaz Dientzenhofer (1749–1752) über einem Brunnen errichtet wurde, an dem sich angeblich Boleslav II. und der Erzbischof Adalbert begegnet waren.

Jahr 1420, als es durch die Taboriten nahezu zerstört wurde. Auf seine Wiederherstellung wartete es bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts. In der Zeit der preußischen Belagerung Prags (1757) diente die Kirche als Lazarett und Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Sartoriuskonvent zum Verwaltungsgebäude des Klosters. Nachdem das Kloster 1951 aufgelöst wurde, wurde es durch das Innenministerium in Beschlag genommen und die tschechische Staatssicherheit (StB) nutzte es unter dem Decknamen „Montageinstitut“ bis 1990 zu administrativen Zwecken. Nach der Rückkehr des Ordens und des Abts Anastas Opasek wurde das Kloster in den Jahren 1991–1993 instandgesetzt. 1997 besuchte es Papst Joannes Paul II.

Erik Hlavácek



počet zhlédnutí: 1406

Máte zájem
o zásílání novinek?

Zadejte Vaši emailovou adresu a zajistěte si tak aktuality z České republiky.

Produkt byl úspěšně přidán do košíku
Produkt byl úspěšně odebrán z košíku

Děkujeme za Vaši odpověď,

Nesouhlas se zpracováním Vašich osobních údajů byl zaznamenán.

Váš záznam bude z databáze Vydavatelstvím KAM po Česku s.r.o. vymazán neprodleně, nejpozději však v zákonné lhůtě.

Váš hlas byl započítán. Děkujeme.