Wenn man Austerlitz sagt

03.11.2015 | 19:15
Wenn man Austerlitz sagt

Wohl jedes Kind in Frankreich sagt Ihnen, daß es den Namen der mährischen Stadt kennt und es weiß, warum sie Bestandteil der Weltgeschichte ist. Wir übrigen wissen, daß es sich um Slavkov bei Brünn handelt, das nach dem 2. Dezember 1805 als Symbol der Festigung der französischen Hegemonie über damaliges Europa bekannt wurde, Symbol der großen Niederlage der Koalition gegen Napoleon.

Die Schlacht der „drei Kaiser“ am 2. Dezember 1805 verlief im wesentlichen nach dem berühmten Szenar des Kaisers Napoleon I. und mit der wenig berühmten Beteiligung vom Kaiser Franz II. und Zar Alexander I. Die französische Armee mit 75 Tausend Männer stand da gegen 91 Tausend Soldaten der Koalition, aber nach sechs Stunden war alles hin. Napoleon überraschte seine Gegner mit Meisterausnützung der hiesigen Landschaft. Die Verlusten der Alliierten waren 15 Tausend Toten, mehr als 12 Tausend Verwundeten und 30 Tausend Gefangenen. Napoleons Verluste waren ungefähr halb. Das Schloß Slavkov trat auch doch in die Geschichte ein, denn dort weilten der russische Zar Alexander I. und österreichische Kaiser Franz I. vor der Schlacht. Nach der Schlacht setzte Kaiser Napoleon seinen Stab ins Schloß und aus seinem Balkon verkündigte er am 6. Dezember zu seinen Soldaten. An demselben Tag wurde hier auch die Waffenruhe zwischen Frankreich und Österreich unterschrieben.

Alois Rula



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