Klosterschatzkammer wird geöffnet

24.06.2019 | 21:14
Klosterschatzkammer wird geöffnet

Das älteste Prämostratenserkloster in Böhmen im Herzen Prags unweit der Burg, gegründet vom böhmischen Herrscher, dem Herzog Wladislaus II., im Anlass von Olmützer Bischof Heinrich II. Zdik im Jahr 1143, ragt über Jahrhunderte unweit der Burg als bedeutendes Geist – und Kulturzentrum Prags empor.

Man besuche seine Interieure und siehe sich die ältesten romanischen Teile des Konventsgebäudes mit der Ausstellung, die sich dem Gründer des Ordens dem Heiligen Norbert widmet, dessen Reliquien aus Magdeburg in die Basilika vom Strahov im Jahr 1626 übertragen wurden, und auch mit dem Detailmodell des ganzen Klostergeländes im Maßstab 1:100 an.
Man gehe durch den historischen Kreuzgang, man blicke in den barocken Kapitelsaal und gelegentlich in zwei historische Refektorien hinein, von denen der größere, der in der Vergangenheit zum Tafeln im Sommer benutzt wurde, mit der monumentalen Freske ausgeschmückt wurde.
Man bewundere im Geschoss mehr als zwei Hundert Gemälde aus der Sammlung der Gemäldegalerie vom Strahov, die dank der Sammlungstätigkeit der hiesigen Äbte bereits im Jahr 1836 entstand. Autoren der Gemälde sind bedeutende Maler von der Gotik bis in die Hälfte des 19. Jahrhunderts. Neben der sehenswerten Sammlung der gotischen Tafelgemälde wird man von der Sammlung der manieristischen Bilder gefesselt, von denen einige in den Sammlungen von Rudolf II. ursprünglich untergebracht wurden, unter anderem gibt es hier Werke von B. Spranger, J. Heintz und Q. Ravesteyn. Neben der großen Sammlung der flämischen Malerei gibt es hier auch viele Werke der mitteleuropäischen Maler des 18. Jahrhunderts.
Beim Besuch ist es unmöglich, die neu geöffnete Schatzkammer überzugehen, die die wertvollsten liturgischen Gegenstände, besonders Monstranzen, Kelche, Abtsstäbe oder mit vielen Edelsteinen dekorierte Pektoralien vorstellt. Neben den Gegenständen aus Edelmetallen werden rare Gewänder der Äbte vom Strahov hier vom 18. Jahrhundert bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts vorgeführt.

Geöffnet täglich 9.30 bis 11.30 und 12.00 bis 17.00 Uhr (geschlossen am Ostersonntag).

Gemäldegalerie vom Strahov
Strahovské nádvoří 1/132
118 00 Praha 1 – Hradčany
Tel.: +420 233 107 746
E-mail: galerie@strahovskyklaster.cz

www.strahovskyklaster.cz




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