Auf der Suche nach den Kirchendenkmälern in Litoměřice

26.02.2020 | 17:08
Stadt und Tyrš-Brücke

Die Stadt Litoměřice entstand am Anfang des 13. Jahrhunderts und sie ist Sitz des Bischofs seit dem Jahr 1655. Auch deshalb ist diese königliche Stadt voll von Kirchendenkmälern. Sie können die interessantesten Denkmäler im Rahmen des Rundgangs Kirchendenkmäler besuchen, den die Destinationsagentur České středohoří zusammen mit der Stadt Litoměřice vorbereiteten.

Der Rundgang für die Besucher zu den acht bedeutendsten Denkmälern dieser Art in Litoměřice. Der Ausgangspunkt ist der Touristinformation-Punkt auf dem Platz Mírové náměstí und der erste Halt ist der Aussichtspunkt Kalich. Sie erfahren unter anderem, dass die Gestalt dieses Aussichtspunktes (Kelch) an die Winzertradition der Stadt Litoměřice erinnert. Der zweite Halt ist die Galerie und Museum der Leitmeritzer Diözese. Die Kunstsammlungen der Leitmeritzer Bischöfe und Werke aus den Sakralgebäuden der Diözese werden im spätgotischen Haus ausgestellt. Zu den bedeutendsten Exponaten gehören romanische Statuen der Evangelisten aus Žitenice oder Bild des Heiligen Einsiedlers Antonius von Lucas Cranach dem Älteren. Der Rundgang setzt vom Museum in die Nordböhmische Galerie der bildenden Kunst fort. In ihren Dauerausstellungen finden Sie mittelalterliche und barocke Sakralkunst aus der hiesigen Region. Weiter besuchen Sie den Domplatz. Da steht der Stephansdom, der das markanteste Wahrzeichen der ganzen Stadt darstellt. Er stammt aus dem 17. Jahrhundert. In seiner Nähe steht der Domaussichtsturm, der in den Jahren 1883 bis 1889 errichtet wurde. Sie können von der Höhe 40 m die wunderschöne Aussicht auf das Böhmische Mittelgebirge genießen. Weiter führt der Rundgang über Mácha-Straße und Zwinger in die Jesuitenstraße, zur Kirche Mariä Verkündigung. Diese Kirche errichtete der Barockarchitekt Octavio Broggio im 18. Jahrhundert nach den Plänen von seinem Vater Giulio. In ihrer Nähe finden wir den nächsten Halt unseres Rundganges – die Allerheiligenkirche. Sie wird dank ihrer Farbe als „Weiße Kirche“ zubenannt. Sie wird zum ersten Mal im Jahr 1235 erwähnt und ihre Dominante ist der 54 m hohe Uhrturm. Der letzte Halt ist die Jakobskirche, die sich auf dem Dominikanerplatz nicht weit vom Stadtzentrum befindet. Die Jakobskirche war ursprünglich eine Franziskanerkirche, später wurde sie eine Dominikanerkirche.
Der Rundgang ist zugänglich vom Juli bis zur Hälfte September.

text a foto © archiv města Litoměřice

www.litomerice-info.cz
 


St.-Stephans-Dom mit Turm Allerheiligenkirche Obrázek č.3 Friedensplatz Kirche von St. Wenzel Obrázek č.6


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